Willkommen

20130930

In der heutigen Zeit wachsen viele Kinder in einer recht einschränkenden Umgebung auf. Spiel- und Erfahrungsräume werden begrenzt durch Computer, Fernsehen, zu kleine Wohnungen, etc. Aktivitäten, die man früher spontan ausführen konnte, werden heute fest in einen Tagesablauf eingeplant. Es gibt Musikstunden, Ballettstunden, Schwimmkurse, Kindergeburtstage und andere Termine. Sogar zum Spielen müssen Kinder sich heute oft extra verabreden. Kindliche Unternehmungslust und Fantasie werden damit eingeschränkt.

Um lernen zu können, brauchen Kinder Spielräume. Gerade Einzelkindern wird im Kindergarten das Lernen von- und miteinander ermöglicht. Eigenständiges Handeln muss ausprobiert und Erfahrungen gesammelt werden. Für uns Erwachsene sind viele Dinge selbstverständlich, weil wir es erlernt haben, für Kinder sind es erste Erfahrungen.

Über das Spielen und durch Bewegung müssen Kinder Situationen, die sie im Leben beeindruckt haben,  verarbeiten können. Sie müssen Konfrontationen eingehen um Selbstbewusstsein, Mut und Kreativität entwickeln zu können und auch Grenzen kennen zu lernen.

Dafür bietet der Kindergarten genügend Freiraum!

Kinder haben den Willen und die Kraft, ihre Entwicklung durch Eigenaktivität zu vollziehen. Kinder sind eigenständige Menschen. Die Kinder brauchen uns Erwachsene, denen sie vertrauen können, die ihnen Anregungen, Sicherheit und Orientierung geben. In einer vertrauensvollen Umgebung wächst ein Kind und kann sich wohl fühlen. Darauf bauen wir.

Den Hauptanteil der Erziehung leisten die Eltern. Der Kindergarten ist als familienergänzende Einrichtung zu sehen – begleitend und unterstützend!