Auf den Spuren von Max und Moritz

Großes Thema im Schaumburger Land ist in diesem Jahr der 150. „Geburtstag“ von Max und Moritz. Und auch der Kindergarten Helsinghausen hat sich mit den Lausejungen und ihren Streichen beschäftigt. Dabei kam auch das unerfreuliche Ende der Geschichte zur Sprache – natürlich kindgerecht aufbereitet. Daraus entsprang die Idee, einmal eine Mühle zu besuchen.

So machten wir uns Ende Mai mit Kindern, Eltern und Erzieherinnen auf zur Kindermühle am Gehrdener Berg. Der Nachmittag begann mit einem schönen Waldspaziergang, der uns über einige – durchaus gewollte – Umwege zu Müller Norbert führte. Als Pädagoge und ehemaliger Lehrer war es ihm ein Leichtes, unsere Kinder mit Geschichten und Liedern auf den Mühlenbesuch einzustimmen.

Nach der Einführung starteten die jüngeren zur Mühlentour, während die älteren Semester sich auf dem Spielplatz austoben konnten. Nach etwa einer Stunde wurde gewechselt und die Älteren durften dem Müller an seinen „Arbeitsplatz“ folgen. Viele Relikte aus der aktiven Zeit der Mühle waren zu bestaunen und zu allem fiel Norbert eine interessante Geschichte ein. Besonders angetan waren die Kinder vom Mäuseaufzug.

Immer höher ging es hinauf und die Mutigsten (allso alle!) konnten am Ende vom Balkon am Turm aus die Aussicht genießen. Nach dem Abstieg über steile Treppen klang der Nachmittag bei einem Picknick aus. Vielen Dank an Müller Norbert für die Führung. Und da der Müller nebenbei noch Spenden für den Schulbau in Guatemala sammelt, bedanken wir uns auch bei der Schaumburger Landschaft für die Unterstützung unserer Aktion.

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geschrieben von: am: 24.07.2015